Ein alter Freund


Ein rasender Zug,
grüne Blätter verschmelzen zu einer glänzenden
Masse des
Widerstandes.
Meine Augen zucken und du bist
süchtig
nach dem Gefühl,
mit geschlossenen Augen über das
offene Feld
zu fahren,
so schnell und scheppernd,
dass ich mir die Ohren
zuhalten muss.

Gedämpftes Stimmengewirr,
in ein lautes Rauschen, Berauschen
abdriftend,
als ständiger Begleiter meiner
Wahrnehmung.
Stimmen, nicht von dieser Welt:
Ich möchte sie stumm schreien,
wenn ich ihnen nicht
glauben würde.

Wenn du mich anfasst fühlt es sich prüfend an.
Gefühle, eingebildet, wie die
Stimmen:
Nicht die ganze Welt will dich prüfen!
Ich will mich lebendig fühlen,
mit den nackten Füssen dem
Sturm
trotzen.
Endlos und namenlos.

Musik brennt sich in meine
Haut,
die dreckigen Klänge,
die sich wiederholenden Schläge
versetzen mich in Trance.
Bis zur nächsten grossen Erlösung,
der ultimativen Erschütterung.
Du starrst mich an,
gekleidet in den Farben der Nacht:
Ein Blick der scheiternden Einsicht.

Sind Leidende feinfühliger?
Immer ist es nur die Welt und ich.
Und du hast du die Angewohnheit, Menschen in deinen
Bann
zu ziehen.
Wenn du stirbst, riechst du was du riechen willst,
siehst du was du sehen willst,
hörst du was du hören willst,
fühlst du was du fühlen willst;
Die ranzige Magie des gelebten Lebens und der
unverbrauchten
Seelenschönheit.

“Kann ich mich selbst betrügen?”
“Nicht, wenn das Rauschen aufgehört hat.
Nicht, wenn das Rauschen aufgehört hat...”,
wiederholtest du,
als wären diese Worte dein Mantra des Zwanges.
Wenn das Innenleben versagt und die
Lust
dich beisst, dann wird das Rauschen nicht
aufhören.

Die Realität bringt deinen Kopf zum Platzen,
als würde man ihn in das tosende
Meereswasser
pressen.
Bis es dunkel ist und das Rauschen
sichtbar
wird. Ein alter Freund

Ein rasender Zug,
grüne Blätter verschmelzen zu einer glänzenden
Masse des
Widerstandes.
Meine Augen zucken und du bist
süchtig
nach dem Gefühl,
mit geschlossenen Augen über das
offene Feld
zu fahren,
so schnell und scheppernd,
dass ich mir die Ohren
zuhalten muss.

Gedämpftes Stimmengewirr,
in ein lautes Rauschen, Berauschen
abdriftend,
als ständiger Begleiter meiner
Wahrnehmung.
Stimmen, nicht von dieser Welt:
Ich möchte sie stumm schreien,
wenn ich ihnen nicht
glauben würde.

Wenn du mich anfasst fühlt es sich prüfend an.
Gefühle, eingebildet, wie die
Stimmen:
Nicht die ganze Welt will dich prüfen!
Ich will mich lebendig fühlen,
mit den nackten Füssen dem
Sturm
trotzen.
Endlos und namenlos.

Musik brennt sich in meine
Haut,
die dreckigen Klänge,
die sich wiederholenden Schläge
versetzen mich in Trance.
Bis zur nächsten grossen Erlösung,
der ultimativen Erschütterung.
Du starrst mich an,
gekleidet in den Farben der Nacht:
Ein Blick der scheiternden Einsicht.

Sind Leidende feinfühliger?
Immer ist es nur die Welt und ich.
Und du hast du die Angewohnheit, Menschen in deinen
Bann
zu ziehen.
Wenn du stirbst, riechst du was du riechen willst,
siehst du was du sehen willst,
hörst du was du hören willst,
fühlst du was du fühlen willst;
Die ranzige Magie des gelebten Lebens und der
unverbrauchten
Seelenschönheit.

“Kann ich mich selbst betrügen?”
“Nicht, wenn das Rauschen aufgehört hat.
Nicht, wenn das Rauschen aufgehört hat...”,
wiederholtest du,
als wären diese Worte dein Mantra des Zwanges.
Wenn das Innenleben versagt und die
Lust
dich beisst, dann wird das Rauschen nicht
aufhören.

Die Realität bringt deinen Kopf zum Platzen,
als würde man ihn in das tosende
Meereswasser
pressen.
Bis es dunkel ist und das Rauschen
sichtbar
wird. 

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